2017

20.12.2017 - Gesundheit - Aktuelles

Antrag: Krankenkasse muss Frist beachten

Drei Wochen haben Krankenkassen Zeit, um über die Anträge auf Gesundheitsleistungen ihrer Mitglieder zu entscheiden. Der Fall von Hermann K. aus der Beratung des SoVD zeigt, dass es dabei aber noch immer Probleme gibt, obwohl das Bundessozialgericht jetzt erneut diese Frist in einem Urteil bestätigt hat. Hermann K. aus Hannover leidet an Multipler Sklerose und kann seit seinem letzten Schub kaum noch laufen. Deshalb hat sein Arzt ihm einem Rollstuhl verschrieben. Den hat das SoVD-Mitglied daraufhin bei seiner Krankenkasse beantragt. Allerdings hat er seit fast drei Wochen nichts mehr von seinem Sachbearbeiter gehört.

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01.12.2017 - Pressemitteilung - Aktuelles

Sozialverband SoVD führt Deutschen Behindertenrat Präsident Adolf Bauer: "Armut behinderter Menschen ist ein Skandal"

"Im Jahr 2018 liegen enorme Herausforderungen vor uns. Dies gilt insbesondere aufgrund der unklaren politischen Gesamtlage. Jedoch werden wir im neuen Jahr nicht einfach abwarten, bis die Regierungsbildung abgeschlossen ist. Wir werden die Themen, die Menschen mit Behinderungen bewegen, auf die Agenda setzen!", erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember.

 

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22.11.2017 - Pressemitteilung - Aktuelles

Verleihung mit Ministerpräsident und Sozialministerin: Schweiger und Stich gewinnen Inklusionspreis des SoVD

Vorbildlich inklusiv: Unter dem Motto „all inclusive – so muss Niedersachsen sein“ hat der Sozialverband SoVD in Niedersachsen zum dritten Mal seinen Inklusionspreis verliehen – diesmal mit prominenter Unterstützung. Schauspieler Til Schweiger und Ex-Tennisspieler Michael Stich gewannen den neuen VIP-Preis. Gewinnerin in der Kategorie Ehrenamt ist die Braunschweigerin Regina Schultz für ein inklusives Museumsprojekt, Platz 1 im Bereich Medien belegen Insa Hagemann und Rebecca Erken für eine Portrait-Reihe zur Inklusion in der Arbeitswelt.

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06.11.2017 - Gesundheit - Aktuelles

Trotz Zusage: Kasse weigert sich, Kosten für Herz-OP zu übernehmen

Seit ihrer Geburt leidet Tatjana Pastorek aus Leer an einem Herzfehler. Sie ist deshalb in ständiger Behandlung, Ende August soll eine große Operation  in der Universitätsklinik in Groningen folgen. Obwohl es bereits eine Zusage gibt, weigert sich ihre Krankenkasse, die Kosten zu übernehmen – bis sich der SoVD einschaltet. (Foto: ©panthermedia.net/upixa)

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21.10.2017 Feier zum 100-jährigen Bestehen des SoVD

Bauer hielt den Festvortrag im Rahmen der Feier zum 100-jährigen Bestehen des Sozialverbandes Deutschland.

In Wilsum hat der SoVD-Kreisverband Grafschaft Bentheim das 100-jährige Bestehen des Sozialverbandes Deutschland mit 355 Gästen in Saal des Gasthofes Ridder gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Referat des SoVD-Präsidenten Adolf Bauer zur 100-jährigen Geschichte des Verbandes. Als Gastredner traten Landrat Friedrich Kethorn, Dezernent Michael Motzek und Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers (CDU) auf. 

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SoVD-Magazin Sonderausgabe: Bürgerfest

07.10.2017 Inklusion - Aktuelles

Kreative Aktionen des SoVD begleiten den Parteienwahlkampf

Seine sozialpolitischen Forderungen hat der SoVD – Sozialverband Deutschland Ortsverband Veldhausen

 Im laufenden Landeswahlkampf mit kreativen Aktionen transportiert. Am Freitag den 06.10.2017 in der Zeit von 10.00Uhr bis 11.00 Uhr, auf dem Wochenmarkt in Neuenhaus, ging es vor allem um die Inklusion.

Über ausgelegte gelbe Punkte mit Themen rund um die Inklusion ist der Verband mit den Menschen ins Gespräch gekommen.

„ Schade, dass es jetzt Bestrebungen aus der Politik gibt, die Umsetzung der Inklusion in Niedersachsen zu verlangsamen.  Weil der Einsatz für die vollständige, gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen beim SoVD in der DNA fest verankert ist, setzen wir uns sehr dafür ein, dass die Inklusion in Niedersachsen weiterentwickelt wird“, macht SoVD Ortsvorsitzendes Hans-Dieter Wolters deutlich.

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Zum Beispiel: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in der Schule. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion.

27.09.2017 - Inklusion - Aktuelles

Kundgebung startet Kampagne: „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“

Mit einer Kundgebung auf dem hannoverschen Kröpcke haben der Sozialverband SoVD und das Forum Artikel 30 ihre gemeinsame Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ gestartet. Damit protestieren sie gegen Überlegungen aus der Politik, die Inklusion in Niedersachsen auf die lange Bank zu schieben oder sogar zurück zu drehen. Im Internet unter www.ich-werde-behindert.de wurde zeitgleich die Mitmach-Aktion freigeschaltet. Unterstützer können Fotos von sich hochladen – und so Teil der Kampagne werden.

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SoVD-Kampagne und Kundgebung: „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“

„Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ So nennen der Sozialverband SoVD und das Forum Artikel 30 Ihre gemeinsame Kampagne, mit der sie gegen Überlegungen aus der Politik protestieren wollen, die Inklusion in Niedersachsen auf die lange Bank zu schieben oder sogar zurück zu drehen. Beide rufen für den 27. September um „5 vor 12“ auf dem Kröpcke in Hannover zu einer Kundgebung ein.

Nachdem die CDU zunächst nach einem Moratorium in der bildungspolitischen Inklusion gerufen hatte, hatten CDU und FDP gemeinsam lange geplante Verbesserungen in der Landesbauordnung abgelehnt. „Damit wurden wichtige Änderungen in Sachen Barrierefreiheit auf irgendwann verschoben“, ärgert sich SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer. Eine solche Abstimmung so kurz vor der Wahl sei ein deutliches Zeichen in Richtung der Menschen mit Behinderungen.

Es müsse im Gegenteil darum gehen, dass die vollständige, gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am Leben entscheidend vorankomme. Inklusion sei ein Menschenrecht, „das doch nicht dem Primat der Kassenlage unterworfen werden kann“, so Bauer. Er könne verstehen, dass Menschen mit Behinderung deutlich machten, dass „Niedersachsen auch unser Land“ sei. Es müsse jetzt endlich vorwärts gehen – und nicht zurück.

Gemeinsam mit dem Forum Artikel 30, einem Verbände-Bündnis für die Inklusion in Sport, Kultur und Freizeit, ruft Niedersachsens mit Abstand größter Sozialverband zu einer Kundgebung am 27. September auf und startet parallel die gemeinsame Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ Forums-Gründer Karl Finke: „In Niedersachsen leben 1,4 Millionen Menschen mit einer Behinderung, fast 800.000 sind s.g. schwerbehindert. Wie kann jemandem deren Teilhabe an der Gesellschaft so egal sein?“

Ab 11.55 Uhr werden auf dem Kröpcke in Hannover verschiedene Redner deutlich machen, dass es bei der Inklusion in Niedersachsen wirklich fünf Minuten vor Zwölf ist. Dazu gibt es Musik von einer inklusive Band.

SoVD-Magazin 09/2017

01.09.2017 - Aktuelles

Bündnis Inklusion gründet sich wieder: „Weiterentwicklung statt Moratorium“

Auf Initiative des Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen hat sich jetzt das „Bündnis Inklusion“ wiedergegründet. 17 Verbände und Organisationen versammeln sich hinter einer Forderung: „Weiterentwicklung statt Moratorium“. Auslöser für die Neugründung des schon 2011 zusammengeschlossenen Bündnisses war die Forderung des CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann nach einer „Pause“ in der bildungspolitischen Inklusion. Einen Rückschritt schlossen die Beteiligten Verbände mit deutlichen Worten aus

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24.08.2017 - Aktuelles

Erster Arbeitgeber sichert sich SoVD-Beratung für seine Mitarbeiter

Als erster Arbeitgeber hat sich die Menschen Domizil GmbH aus Meppen die kompetente und persönliche Beratung von Niedersachsens größtem Sozialverband SoVD gesichert. Ab sofort können sich die Beschäftigten in den SoVD-Beratungszentren rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht beraten lassen. Foto: Heiner Harnak

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10.08.2017 Gesundheit - Aktuelles

Cluster-Kopfschmerz: Klinik verweigert SoVD-Mitglied dringend benötigte Behandlung

Lars Kahlow ist verzweifelt. Der 51-Jährige aus Großburgwedel bei Hannover leidet an sogenannten Cluster-Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich um extrem schmerzhafte und einseitig auftretende Kopfschmerz-Attacken, die bis zu mehrmals täglich auftreten können. Kahlow muss starke Schmerzmittel nehmen und wurde bislang ohne Probleme im Klinikum Großburgwedel behandelt. Doch die Ärzte dort weisen ihn mittlerweile ab. Die Gründe sind dem SoVD-Mitglied unklar.

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Strategien zur Alterssicherung von Frauen

Für Frauen ist die gesetzliche Rente oft die einzige Quelle der Alterssicherung! Am 5. September 2017 diskutieren der SoVD und Verdi daher mit Bundesministerin Andrea Nahles ihr Konzept der Solidarrente. Auf der 13. Alterssicherungskonferenz stehen mit Blick auf die nächste Legislaturperiode zudem die Strategien der im Bundestag vertretenen Parteien zur Debatte. Auch Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren!

Einladung „Die Rente ist sicher. Zu niedrig.“

SoVD-Magazin 07/2017

SoVD-Magazin 06/2017

SoVD feiert Jubiläum mit Aktionswoche: Musik, Mitmach-Aktionen und Informationen

Der SoVD feiert 2017 seinen 100. Geburtstag. Im Juni fällt dazu mit einer Aktionswoche der Startschuss ins Jubiläumsjahr. Es gibt verschiedene Thementage, Konzerte und ein großes Familienfest. Höhepunkte sind aber das Freiluft-Kino mit dem Film "all inclusive", die Talkrunde "Alterswohnsitz Parkbank?" zur Zukunft der Rente mit Vertretern der großen Parteien und der Frühschoppen, bei dem Samuel Koch aus seinen Büchern liest. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Mehr zu den einzelnen Aktionstagen finden Sie hier.

100 Jahre SoVD

Wir feiern Jubiläum: www.100-jahre-sovd.de

SoVD-Kundgebung: Barrierefreiheit lässt oft zu wünschen übrig

Im Rahmen einer Sternfahrt hat der SoVD landesweit die Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen getestet. SoVD-Aktive aus zahlreichen niedersächsischen Städten reisten in die Landeshauptstadt und überprüften unterwegs anhand einer Checkliste, wie mobil Niedersachsen ist. Das Ergebnis wurde im Rahmen einer Kundgebung auf dem hannoverschen Kröpcke bei einer Kundgebung mit etwa 300 Teilnehmenden vorgestellt. Dabei wurde deutlich: Es muss noch viel getan werden. Zwar sind Kommunen, Länder und der Bund verpflichtet, bis 2022 einen barrierefreien Personennahverkehr zu schaffen, allerdings hakt es an vielen Ecken und Enden. Das machte auch die Landesbehindertenbeauftragte Petra Wontorra in einer Talkrunde mit SoVD-Chef Adolf Bauer deutlich. Das Engagement der SoVDler zeigt aber auch: Niedersachsens größter Sozialverband wird nicht locker lassen und die Umsetzung kritisch begleiten

„Wie mobil ist Niedersachsen?“ | Grafschaft Bentheim ist dabei SoVD überprüft landesweit die Barrierefreiheit in Bus und Bahn

Veldhausen. Im Rahmen einer Sternfahrt überprüft der Sozialverband Deutschland (SoVD) am Freitag, 5. Mai, landesweit die Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen. Auch der SoVD-Ortsverband Veldhausen nimmt teil. Mitglieder machen sich mit dem Zug auf den Weg nach Hannover und überprüfen unterwegs anhand einer Checkliste, wie mobil Niedersachsen ist. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Kundgebung in Hannover präsentiert und diskutiert – um „5 vor 12“, also 11.55 Uhr.

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20.04.2017 - Behinderung - Aktuelles

Für Kita-Kinder mit Behinderung wird bezahlt, für Hort-Kinder nicht SoVD: Gesetzgeber muss Kostenübernahme einheitlich regeln

 Hannover. Hat ein Kind eine Behinderung und braucht im Kindergarten eine spezielle Betreuung, können die Kosten erstattet werden. Geht das Kind allerdings in die Schule und besucht einen Hort, ist das nicht mehr möglich. Denn: Hierfür gibt es schlichtweg keine gesetzliche Regelung. Das kritisiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen scharf.

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Übernahme der Fahrtkosten im Pflegefall: Das ändert sich

Bislang haben Krankenkassen für Betroffene mit Pflegestufe 2 oder 3 nach vorheriger Genehmigung die Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen übernommen. Im Prinzip ändert sich dieses Vorgehen nicht durch die neuen Pflegegrade, die zum 1. Januar eingeführt wurden. Trotzdem sollten gerade Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 3 aufpassen.

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SoVD -Sternfahrt "Wie mobil ist Niedersachsen?"

Menschen mit Behinderung haben oft Probleme, wenn sie mit Öffis unterwegs sind: Es gibt keine Rampe für ihren Rollstuhl, keine Aufzüge und schon gar kein Leitsystem, mit dem sie sich als Blinde zurecht finden können. Aber: In fünf Jahren müssen alle diese Barrieren weg sein – so will es der Gesetzgeber. Wir vom SoVD nehmen Bus, Bahn & Co. am 5. Mai genauer unter die Lupe.

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18.03.2017 - Equal-Pay-Day 2017

Die SoVD Frauen feierten am Samstag, den 18. März „Zehn Jahre Equal-Pay-Day“

Die SoVD Frauen verteilten Rote Taschen mit der Forderung, „Gleiche Lohn für gleiche Arbeit“ 

Der Unterschied zwischen dem Entgelt von Frauen und Männern liegt in Deutschland noch immer bei 21%. Diese Ungerechtigkeit muss ein Ende haben. Viele Frauen machen einen täglichen Spagat zwischen Familie und Beruf.

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13.03.2017 - Gesundheit - Aktuelles

Neues Gesetz: Krankenkassen zahlen wieder Brillen

Gute Nachrichten für Brillenträger: Künftig übernehmen Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen wieder die Kosten für die Sehhilfe. Wann genau, lesen Sie hier nach dem Klick.

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24.02.2017 - Pressemitteilung - Aktuelles

 

Jahreshauptversammlung des SoVD - Veldhausen

Am 21.2.2016 hat der SoVD-Ortsverband-Veldhausen seine Jahreshauptversammlung im ev. alt ref. Gemeindehaus an der Georgsdorfer Str., abgehalten. Vorsitzender Wolters begrüßte neben den Zahlreichen Mitgliedern auch den 1. Kreisvorsitzenden Bernhard Alferink und die Kreisgeschäftsstellenleiterin Katrin Gemen.

Wolters ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die zahlreichen Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr ein. Am 11.03.16 hatte man auf die Ungleiche Bezahlung von Mann und Frau bei gleicher Arbeit informiert. Hierzu wurde ein Infostand vor dem K&K Markt in Veldhausen aufgebaut, und ROTE Einkaufstaschen mit dem Aufdruck „ GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT“ verteilt. Ferner wurde eine Aktion gegen die drohende Altersarmut in der Kreisstadt Nordhorn mit veranstaltet.

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20.02.2017 - Pressemitteilung - Aktuelles

Führerschein-Checks ab 75? SoVD gegen Diskriminierung

Hannover. „Herr Müller sollte sich schon aufgrund seiner Funktion für Senioren einsetzen und diese nicht diskriminieren!“ Mit diesen Worten kommentiert Adolf Bauer, Vorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen, die Vorschläge des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Region Hannover zur Einführung eines verpflichtenden Führerschein-Checks für Ältere. „Es gibt keinen Grund für gesetzliche Regelungen. Man kann doch nicht alle Senioren über einen Kamm scheren“, ist Bauer irritiert.

10.02.2017 - Pressemitteilung - Aktuelles

Kosten für Assistenzhunde könnten bald übernommen werden

Gute Nachrichten für diejenigen, die auf die Unterstützung eines Assistenzhundes angewiesen sind: Der Bundesrat hat am heutigen Freitag den Beschluss gefasst, dass die Kosten für die Hunde bald von den Krankenkassen übernommen werden könnten. Das ist auch ein Erfolg für die Jugend im Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen. Sie kämpft seit Jahren dafür.

Bislang zahlen Krankenkassen die Kosten für Blindenhunde, weil sie als sogenannte Hilfsmittel anerkannt sind. Anders sieht es aus, wenn jemand mit einer Behinderung, Epilepsie oder Diabetes einen Assistenzhund hat. Dann muss der Halter alles selbst zahlen.

„Dass da ein Unterschied gemacht wird, war für uns nie verständlich“, sagt Kerstin Koch, Sprecherin der niedersächsischen SoVD-Jugend. Assistenzhunde seien für Betroffene schließlich genauso wichtig wie Blindenhunde. „Deshalb haben wir auch immer wieder das Gespräch mit Politikern gesucht“, erzählt Koch weiter. Mit Erfolg: Letztlich war es das Land Niedersachsen, das das Thema im Bundesrat zur Sprache gebracht hat.

Endgültig entschieden ist allerdings noch nichts – das letzte Wort hat die Bundesregierung. „Leider gibt es keine feste Frist, bis wann sich die Regierung damit beschäftigen muss. Wir hoffen aber, dass es sich nicht wieder so lange hinzieht und werden es weiter im Auge behalten“, so die Vertreterin der SoVD-Jugend.

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08.02.2017 - Gesundheit - Aktuelles

 

SoVD sieht hausärztliche Versorgung in der Grafschaft gefährdet

Uelsen. Seit längerer Zeit ist in der Gemeinde Uelsen in der Grafschaft Bentheim bekannt, dass der nahende Ruhestand einiger Hausärzte zu erheblichen Engpässen in der medizinischen Versorgung führen wird. Zwar hat die Gemeinde im Dezember 2016 Lösungsansätze diskutiert, um einem drohenden Ärztemangel entgegenzuwirken. Passiert ist offenbar im Nachgang wenig. Obwohl eine weitere Praxis in Uelsen im November des vergangenen Jahres geschlossen wurde, gibt es weder einen Nachfolger für den Hausarzt, noch sind konkrete Bemühungen erkennbar, um einen Mangel an medizinischem Fachpersonal abzuwenden. Die Konsequenzen müssen nun viele Patienten tragen, die wegen einer schweren Erkrankung oder fehlender Mobilität nicht in der Lage sind, weite Wege zum nächsten Arzt auf sich zu nehmen.

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SoVD-Magazin 02/2017

26.01.2017 - Pressemitteilung - Aktuelles

Regierung stellt Inklusionsplan vor: „Es bleibt aber noch einiges zu tun“

Die niedersächsische Landesregierung hat den Inklusionsplan für die Jahre 2017 und 2018 sowie die entsprechenden Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim parallel stattfindenden „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten all diejenigen, die daran mitgearbeitet haben – etwa auch der SoVD – ihr Engagement im Bereich der Inklusion.

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13.01.2017 - Gesundheit - Aktuelles

Kosten für Transport nach Operation: Krankenkasse lenkt erst nach SoVD-Klage ein

Rund fünf Millionen Deutsche leiden unter der Gelenkerkrankung Arthrose. Anika Seemann aus Emden ist eine von ihnen. Aufgrund der Krankheit musste sie in einer Klinik in Hamburg behandelt werden. Obwohl sie einen Transportschein für die Krankenfahrt bekommen hatte, weigerte sich ihre Krankenkasse, die Kosten zu übernehmen. Bis der SoVD Klage einreichte.

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03.01.2017 Aktuell

Gute Nachrichte für all diejenigen, die vergessen haben, sich von den Rundfunkgebühren befreien zu lassen. Das ist ab dem 1. Januar 2017 nämlich rückwirkend für die vergangenen drei Jahre möglich. Wir sagen Ihnen, wer Anspruch auf die Befreiung hat und was man tun muss.

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