2018

Sprechstunde: SoVD berät über WhatsApp

Am 14. August findet die nächste WhatsApp-Sprechstunde des SoVD statt. Von 17 bis 18 Uhr beantworten Sozialberater Fragen rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Schicken Sie uns unter 0511/65610720 einfach eine kurze Nachricht.

SoVD-Fachtagung: Aus der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt - so geht Inklusion

Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist Deutschland verpflichtet, den allgemeinen Arbeitsmarkt inklusiv zu gestalten. Arbeitgeber tragen dabei eine besondere Verantwortung, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen. Neben einer Vielzahl von Förderungen gibt es von Seiten der Arbeitgeberverbände eine Reihe von Anstrengungen, für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu werben: z.B. „Wirtschaft inklusiv“, „Unternehmens-Netzwerk Inklusion“ oder der „Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft“ der Landeshauptstadt Hannover.

Dennoch ist die Arbeitslosenquote schwerbehinderter Menschen im Jahr 2016 mit 12,4 Prozent (bundesweit) deutlich höher als die allgemeine Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent. Auch die Zahl der Beschäftigten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) ist in Niedersachsen mit 32.000 Beschäftigten unvermindert hoch und sogar etwas gestiegen.

Was kommt von all den Bemühungen in der Praxis an? Welche konkreten Maßnahmen sind notwendig, damit der Arbeitsmarkt inklusiv wird und Menschen mit einer Behinderung eingestellt werden? Diese und andere Fragen wollen wir auf unserer Fachtagung am 8. August 2018 diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Mehr Infos gibt es hier.


 

SoVD-Magazin

Wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe des SoVD-Magazins vorstellen zu dürfen.

Pressemitteilung vom 8. Juni 2018

Hannover

SoVD-Befragung: Wie barrierefrei sind Frauenhäuser?

Gewalt gegen Frauen ist noch immer ein weitverbreitetes Problem. Für viele Betroffene in Not sind Frauenhäuser die letzte Zuflucht. Wichtig ist dabei, dass die Einrichtungen für die Frauen leicht zugänglich sind. Doch wie ist es um die Barrierefreiheit der Frauenhäuser bestellt? Das möchte der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen mit einer Befragung herausfinden.

41 Frauenhäuser gibt es in Niedersachsen – sie bieten ein sicheres Umfeld für traumatisierte Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Der SoVD als größter Sozialverband in Niedersachsen setzt sich seit Langem dafür ein, dass diese wichtigen Einrichtungen und die entsprechenden Beratungsstellen auch für Frauen mit einer Behinderung zugänglich sind, denn sie sind zwei bis drei Mal häufiger von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt betroffen.

„Derzeit gibt es aber keine niedersachsenweite Übersicht, wie es um die Barrierefreiheit in den Frauenhäusern und Beratungsstellen bestellt ist. Das möchten wir mit unserer Befragung ändern“, sagt SoVD-Landesfrauensprecherin Roswitha Reiß. Mit einer speziell entwickelten Checkliste überprüfen die SoVD-Frauen deshalb Einrichtungen im ganzen Bundesland.

Die Ergebnisse der Befragung werden anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November 2018 vorgestellt. „Damit haben wir dann eine solide Basis und sehen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt und wo es schon gut läuft“, so Reiß.

Pressemitteilung 04.05.2018 Für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe in Niedersachsen

SoVD und Forum Artikel 30 starten Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“
Hannover. Mit einer Auftaktveranstaltung auf dem hannoverschen Kröpcke haben der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen und das Forum Artikel 30 ihre gemeinsame Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ gestartet. Damit setzten sie ein klares Zeichen für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe. Dass es bei den Themen tatsächlich „fünf vor zwölf“ ist, machten Betroffene deutlich: In der Diskussionsrunde forderten sie, dass es gerade im Bereich der schulischen Inklusion dringend bessere personelle und finanzielle Unterstützung geben müsse.

„Uns ist die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtig. Dass die Große Koalition jetzt ausgerechnet im Bildungsbereich die Schließung der Förderschulen hinauszögert, ist ein großer Rückschritt“, kritisierte der stellvertretende SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt in seiner Rede. Damit entstehe der Eindruck, Inklusion sei auf der Prioritäten-Liste ganz nach hinten gerückt. „Wir müssen gegen die Barrieren in den Köpfen kämpfen. Da ist so eine Entscheidung genau das falsche Signal“, so Sackarendt. Deshalb sei jetzt genau der richtige Zeitpunkt für die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“, die pünktlich zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung startet.
„Mit dem Forum Artikel 30 gehen wir in Sachen Inklusion in Niedersachsen für Deutschland voran, dies erwarten wir auch von der Politik“, sagte Karl Finke, Sprecher des Forum Artikel 30. Mit Blick auf das aktuelle politische Geschehen betonte er die Bedeutung der Kampagne: „In Zeiten, in denen politische Parteien die Uhren zurückdrehen wollen und menschenverachtende Anfragen im Deutschen Bundestag stellen, erscheint die Notwendigkeit unserer Kampagne größer denn je. Es gilt, die Gesellschaft für heute und morgen zu schaffen!“
Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Mareike Wulf und die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Sylvia Bruns räumten dringenden Handlungsbedarf ein, man habe viel Zeit verstreichen lassen. Wulf machte deutlich, dass der politische Prozess eingeleitet worden sei. Entsprechende Maßnahmen sollen auf den Weg gebracht werden.
Nach dem Auftakt in Hannover tourt die Kampagne durch ganz Niedersachsen. Mehr dazu finden Sie unter www.ich-werde-behindert.de/nds.

Pressemitteilung 25.04.2018

Kundgebung mit Polit-Talk am 4. Mai auf dem Kröpcke in Hannover
Start der Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“

Hannover. „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ So nennen der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen und das Forum Artikel 30 ihre gemeinsame Kampagne, mit der sie gegen den Stillstand in den Bereichen Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit protestieren. Der Auftakt dazu findet am 4. Mai um „fünf vor zwölf“ statt. Danach tourt die Kampagne durch ganz Niedersachsen.
Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung liegt in Niedersachsen derzeit auf Eis und auch in Sachen Barrierefreiheit ist noch einiges zu tun – beispielsweise im Bereich bezahlbarer Wohnraum. Was die Teilhabe von Menschen mit Behinderung angeht, ist es also im wahrsten Sinne des Wortes fünf Minuten vor Zwölf.
Deshalb haben der SoVD und das Verbände Bündnis Forum Artikel 30 die Kampagne ins Leben gerufen. Der offizielle Startschuss dazu fällt am 4. Mai 2018 um 11.55 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Kröpcke in Hannover.
Dabei werden SoVD-Vizevorsitzender Bernhard Sackarendt, SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke und der Forumssprecher Karl Finke deutlich machen, an welchen Stellen es noch hakt und was dringend geändert werden muss.
In einer Talk-Runde zum Thema „Inklusion in Niedersachsen: Setzen, 6! Oder 1 mit Sternchen?“ diskutieren die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Mareike Wulf und die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Sylvia Bruns mit betroffenen Eltern, die ihr Kind inklusiv beschulen lassen (möchten).
Dazu gibt es Musik von der inklusiven Band „The Boppin’ Blue Cats“ der Lebenshilfe Peine-Burgdorf. Außerdem ist der Rolling Chairs Isernhagen e.V. mit einem Rolli-Parcours vor Ort, und es gibt zahlreiche Aktionen zum Mitmachen sowie spannende Infos.
Mehr zu der Veranstaltung und der Kampagne finden Sie unter www.sovd-nds.de und www.ich-werde-behindert.de/nds.

SoVD-Befragung: Wie schnell findet man Informationen bei Pflegekassen?

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird oder man selbst betroffen ist, gibt es viele Fragen: Ist die Pflege zu Hause möglich? Welche Leistungen stehen mir überhaupt zu? Antworten sollten eigentlich die Pflegekassen liefern. Ob sie das auch tun, möchte der SoVD-Landesverband Niedersachsen mit einer Befragung herausfinden.

Wer einen hilfebedürftigen Menschen pflegt, steht vor vielen Hürden: Da müssen Formulare ausgefüllt werden, ein Heimplatz besorgt und Hilfsmittel beantragt werden. Oft verliert man dabei den Überblick, an was alles gedacht werden muss. Dann ist es hilfreich, wenn man gebündelte Informationen und konkrete Hilfestellungen findet – zum Beispiel auf den Internetseiten der Pflegekassen. Sie sind an die Krankenkassen angegliedert und kommen für Leistungen aus der Pflegeversicherung – etwa Pflegedienste, Schulungen oder Sachleistungen – auf.

 Doch wie übersichtlich sind die Auftritte der Pflegekassen im Internet? Findet man schnell, was man sucht? Um das zu untersuchen, hat der SoVD in Niedersachsen zusammen mit dem Fachverlag Vincentz Network das Projekt „Wie nutzerfreundliche sind die Internetseiten der Pflegekassen?“ ins Leben gerufen. „Wir wollen mit einer Befragung herausfinden, wie die jeweiligen Internetseiten aufgestellt sind. Dafür suchen wir jetzt Interessierte, die Lust haben, mitzumachen“, sagt Kathrin Schrader, die das Projekt beim SoVD-Landesverband Niedersachsen betreut.

Wer an der Befragung zur Nutzerfreundlichkeit teilnehmen möchte, kann sich bis zum 4. Mai unter presse@sovd-nds.de melden.


 

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Lesen Sie die April-Ausgabe des SoVD-Magazins mit Artikeln zu den Themen Mindestlohn, Reisen mit Demenz, Gewalt in der Pflege und viele weitere. Das Magazin gibt es als App, kann aber auch direkt im Browser gelesen werden. Um es sich anzusehen, einfach hier klicken.

Pressemitteilung 14.03.2018

Für Kampagne zum 100-jährigen Jubiläum ausgezeichnet
SoVD in Niedersachsen ist „Verband des Jahres“

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen ist von der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) als Verband des Jahres 2018 ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Interessenvertretung und Kommunikation“ gewann der größte Sozialverband des Landes den Preis für seine Kampagne „100 Jahre SoVD. 100 Jahre Solidarität. Ein Blick zurück. Und zwei nach vorne.“.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums hat der SoVD eine umfangreiche Kampagne gestartet: Er entwickelte eine Wanderausstellung, die die spannende Geschichte des Verbandes beleuchtet, aber auch Einblicke in die Zukunft gibt. Nach der Eröffnung in Hannover wurde die Ausstellung in ganz Deutschland gezeigt. Begleitet wurde sie von zahlreichen Veranstaltungen in den mehr als 1.000 Orts- und 43 Kreisverbänden des niedersächsischen SoVD. Egal, ob 50 oder 2.000 Mitglieder: Der SoVD beging sein Jubiläum mit Familienfesten, Ausstellungseröffnungen, Festakten und Podiumsdiskussionen. Als exzellent bezeichnete die DGVM-Jury außerdem die Kommunikation zum Jubiläum: Auf Facebook erzählte der Verband persönliche Geschichten, auf Twitter startete er seine Aktion „100 Jahre in 100 Tagen“ und erzählte die komplette SoVD-Historie in täglich 140 Zeichen Jahr für Jahr. Zusätzlich hat der SoVD die Tweets als Broschüre veröffentlicht. Natürlich wurden auch herkömmliche Kommunikationskanäle wie die Internetseite und die Mitgliederzeitung genutzt.
„Wir freuen uns sehr, dass wir von der DGVM als Verband des Jahres ausgezeichnet wurden. Das zeigt, dass wir es schaffen, Tradition und Moderne exzellent zu verbinden. Wir haben die Zukunft fest im Blick, ohne unsere Vergangenheit aus den Augen zu verlieren“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. Besonders stolz sei er darauf, dass alle Ideen und die Umsetzung direkt aus dem Verband gekommen seien.
Die DGVM verleiht die Auszeichnung seit 1997 an Verbände für herausragende Leistungen im Verbandsmanagement. Der Preis steht für Leistungen, die sich vom Durchschnitt deutlich abheben und Verbänden Beispiel sein können, neue Wege zu gehen.

SoVD-Magazin 02/18

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Das neue Online-Medium der SoVD-Redaktion wird künftig an dieser Stelle parallel zur SoVD-Zeitung erscheinen:

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SoVD Veldhausen wählt neuen Vorstand

Der SoVD-Ortsverband Veldhausen hat im Gemeindehaus der evangelisch-alt.-reformierten Kirchengemeinde seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Vorstandswahl sowie Grußworte von Bernhard Alferink, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Grafschaft Bentheim und Katrin Gemen, Leiterin der SoVD-Kreisgeschäftsstelle.

 

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Ortsvorsitzende Hans-Dieter Wolters die zahlreich erschienenen Mitglieder und führte in seinem anschließenden Tätigkeitsbericht die Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr auf. So hatte der Ortsverband mehrere sozialpolitische Aktionen durchgeführt. Dazu gehörten Infostände zum Equal Pay Day und zur Inklusion sowie die Überprüfung der Barrierefreiheit der Wahllokale in der Samtgemeinde. „Wir haben außerdem zahlreiche Besuchsdienste bei älteren und erkrankten Menschen durchgeführt und wir begleiteten unsere mobilitätseingeschränkten Mitglieder auf Wunsch nach Nordhorn zu den Beratungsterminen in der SoVD-Geschäftsstelle“, so Wolters. Auch habe es ein geselliges Programm für Senioren und Menschen mit Behinderungen gegeben.

 

In seinem Grußwort erklärte der Kreisvorsitzende Bernhard Alferink, dass die Nähe des SoVD zu den Mitgliedern vor Ort und dessen Einsatz für Menschen, die Hilfe benötigen, wichtig sei, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität zu stärken. Diesen Auftrag erfülle der Ortsverband Veldhausen vorbildlich. Abschließend lobte der Kreisvorsitzende die Mitarbeiter des SoVD-Beratungszentrums Nordhorn für die geleistete Arbeit. Geschäftsstellenleiterin Katrin Gemen berichtete, dass der Beratungsbedarf in der Grafschaft Bentheim ungebrochen hoch sei. So habe der SoVD im Kreis in über 700 Fällen eine sozialrechtliche Beratung durchgeführt.

 

Im Anschluss fanden die Vorstandswahlen statt. Erster Vorsitzender bleibt Hans-Dieter Wolters, seine Stellvertreterin ist Gertrud Reefmann. Ebenso im Amt bestätigt wurden Gerda Bartels als Schatzmeisterin und Johanna Lefers als Schriftführerin. Neu in den Vorstand wurden Nicole de Bruin als Frauensprecherin und Helga Wolters als ihre Stellvertreterin gewählt. Als Beisitzer wurden Günter de Bruin und Alfred Wieking wiedergewählt. Neu hinzugekommen ist Gertrud Schmitz als Beisitzerin. Henriette Berens-Swavink, Ute Thamhayn und Walter Pörtner sind Revisoren.

 

Am Ende der Veranstaltung ehrte der Ortsverband Mitglieder für ihre langjährige Treue zum SoVD. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Leida Berends, Fenna Schnieders, Hindrik-Jan Schnieders, Johann Schütmaat und Hermann Raterink ausgezeichnet. Sina Schievink, Fenna Wolterink, Stefan Lambers und Hindrik-Jan Kronemeyer erhielten eine Ehrennadel und eine Urkunde für ihre 25-jährige Treue zum Verband.

 

SoVD-Magazin 01/18